Barbara-Marathon

MS: Den Marathon wagen

Im August 2012 brach für Barbara durch die Diagnose Multiple Sklerose (MS) ihre Welt zusammen, im April 2014 lief sie den Marathon in Paris. Dazwischen liegen Gleichgewichtsprobleme, Sensibilitätsstörungen an Armen und Beinen, Sehstörungen, unaufhörliches Training und ein starker Wille: Denn Barbara will schaffen, was keiner für möglich hält. Sie will den Marathon in Paris mitlaufen. Und das, obwohl sie erst nach der Diagnose zu laufen begonnen hat.

Gegen die Krankheit anlaufen

Marathon, das ist für die 31-Jährige viel mehr als ein Sport: „Die Strecke ist lang, verlangt dir viel ab, man kämpft bis zur Ziellinie. Wie bei der MS. Da kämpft man auch, gegen die Krankheit, manchmal auch gegen sich selbst. Aber am Schluss ist man immer der Gewinner.“ Ihre Augen leuchten, als sie mir das erklärt. Und ihre Augen leuchten noch viel mehr, als sie die Strecke in Paris wirklich schafft.

Mehr über Barbara und andere Menschen, die nicht aufgeben, habe ich in dem Blog Perspektivenwechsel geschrieben.

 

Veröffentlicht von

Raphaela Kreitmeir

Was mich interessiert, sind Menschen. Worüber sie nachdenken, was sie antreibt, wie sie leben. Und was ihnen dabei hilft, nach einer lebensverändernden Diagnose, in einer Krisensituation Orientierung zu finden. Daher schreibe ich über Psychologie und Medizin, erkläre Studien, Wirkstoffe und Tools. Vor allem aber schreibe ich über Menschen. Denn jedes Leben ist reich an Erfahrungen.

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